Kakerlaken bekämpfen: Schaben im Haus sicher loswerden
Kakerlaken im Haus bekämpfen – Gele, Fallen und Profis richtig einsetzen. Warum Schaben so hartnäckig sind und wie Sie einen Befall dauerhaft beseitigen.
Kakerlaken vorbeugen: Eintrittswege abdichten, Hygieneregeln einhalten, Lebensmittel sichern – konkrete Maßnahmen für Küche, Bad und Keller zur.
Gesundheitshinweis
Kakerlaken übertragen nachweislich Krankheitserreger auf Lebensmittel und Küchenoberflächen, darunter Salmonellen, Staphylokokken und Escherichia coli. Bei einem bestehenden Befall in Ihrer Wohnung oder bei Verdacht auf Befall im Mehrfamilienhaus wenden Sie sich an einen zugelassenen Schädlingsbekämpfer und informieren Sie Ihren Vermieter. Dieser Artikel ersetzt keine professionelle Schädlingsbekämpfung.
Kakerlaken brauchen für ihre Ansiedlung genau vier Dinge: Nahrung, Wasser, Wärme und Verstecke. Wirksame Prophylaxe zielt auf alle vier gleichzeitig ab – denn wer nur eine Säule wegnimmt, schafft lediglich eine Verlangsamung, keine dauerhafte Verhinderung. Das Tückische an Kakerlaken: Ist eine Population einmal etabliert, wächst sie exponentiell. Ein einziges befruchtetes Weibchen der Deutschen Schabe (Blattella germanica) kann innerhalb eines Jahres über 300 Nachkommen produzieren – aus einer Handvoll Tiere werden bei günstigen Bedingungen binnen weniger Monate Tausende.
Die gute Nachricht: Deutschland gehört nicht zu den klassischen Hochrisikogebieten für Kakerlaken im Freien. Fast alle Befälle in deutschen Haushalten entstehen durch menschliche Aktivitäten – eingeschleppte Kartons, gebrauchte Möbel oder infizierte Nachbarwohnungen. Das bedeutet: Der Mensch kontrolliert selbst die wichtigsten Eintragsrisiken. Wer die richtigen Vorkehrungen trifft, kann das Risiko eines Befalls auf ein Minimum reduzieren.
Falls Kakerlaken trotz aller Vorsicht bereits in Ihrer Wohnung aufgetaucht sind, erklärt Kakerlaken bekämpfen – wenn Prävention zu spät ist, welche Schritte zur Bekämpfung eines aktiven Befalls notwendig sind.
Der effektivste präventive Schritt ist die mechanische Abdichtung aller Öffnungen, durch die Kakerlaken in Ihre Wohnung gelangen könnten. Blattella germanica (Deutsche Schabe) und Periplaneta americana (Amerikanische Schabe) sind in der Lage, durch Spalten ab 1,6 mm Breite zu kriechen – das entspricht etwa der Dicke einer Kreditkarte. Rohrdurchführungen, nicht abgedichtete Installationsschächte und beschädigte Fugenmassen sind die häufigsten Eintrittspunkte.
Alle Öffnungen um Wasserleitungen unter Spüle und Waschmaschine mit Sanitärsilikon oder Acryl füllen – auch kleine Restlücken um Rohre
Risse in Fugen hinter Waschbecken, Badewanne und Küchenarbeitsplatte mit Fugenmasse schließen – besonders an der Rückwand hinter dem Herd
Lüftungsgitter in Bad und Küche mit feinmaschigem Insektenschutzgitter (Maschenweite max. 1 mm) nachrüsten, ohne die Belüftung zu blockieren
Türdichtungen an Kühlschrank, Geschirrspüler und Ofen auf Risse oder Lücken untersuchen – beschädigte Dichtungen sofort ersetzen
Kellerschächte und Installationsschächte zu Nachbarwohnungen auf offene Stellen untersuchen und mit nicht-brennbarer Dämmmasse abdichten
Besonders wichtig im Mehrfamilienhaus: Die Deutsche Schabe (Blattella germanica) breitet sich bevorzugt über Installationsschächte und Rohrleitungen von Wohnung zu Wohnung aus. In Mehrfamilienhäusern sind daher alle Durchführungen an gemeinsamen Wänden und in Küchenzeilen besonders sorgfältig abzudichten. Selbst wenn Ihre eigene Wohnung makellos ist: Ohne abgedichtete Schächte dringt eine Population aus der Nachbarwohnung binnen Wochen ein.
Dichtungsmaterialien im Überblick:
Konsequente Küchenhygiene ist die zweite tragende Säule der Kakerlaken-Prävention. Kakerlaken sind opportunistische Allesfresser – sie ernähren sich von Brotkrümeln, Fettspritzern, Honigtropfen, aber auch von Kartonagen, Tapetenleim und sogar toten Insekten. Selbst eine scheinbar saubere Küche bietet ausreichend Nahrung, wenn bestimmte Gewohnheiten fehlen.
Die häufig übersehenen Stellen: Erfahrungsgemäß sind es nicht die sichtbaren Flächen, die das Problem verursachen, sondern die schwer zugänglichen Bereiche. Fettfilm an der Unterseite des Dunstabzugs, Zuckerrückstände in Schubladenritzen, Speiseschüsseln im hinteren Bereich hoher Regale und Kochsud in den Brenneraussparungen von Gasherden – diese Stellen werden im normalen Reinigungsrhythmus oft vergessen und bieten Kakerlaken über Monate ausreichend Nahrung.
Bad und Keller nicht vergessen: Küchenhygiene allein reicht nicht. Auch im Bad ernähren sich Kakerlaken von Seifenresten, Haaren, Zahncremeschlieren und Schimmelflecken. Regelmäßiges Abwischen der Seifenablagen, trockene Duschwände und saubere Abflusssiebe reduzieren das Angebot. Im Keller sind Kartons, alte Zeitungen und Stoffreste beliebte Nistmaterialien.
Die Lebensmittellagerung ist eine der direktesten Stellschrauben gegen Kakerlaken. Offene Packungen, Papiertüten und dünne Plastikbeutel bieten keinen ausreichenden Schutz – Kakerlaken nagen durch Karton und dünnes Plastik problemlos hindurch.
Direkt beim Kauf in luftdichte Glas- oder Hartplastikbehälter mit Schraubdeckel umfüllen – nie in der Originalpapiertüte im Schrank lagern
Diese Produkte sind besonders attraktiv für Kakerlaken – ausschließlich in dicht schließenden Dosen aufbewahren, nicht in Klipptüten oder angebrochenen Verpackungen
Brotdosen aus Metall oder Keramik mit schließendem Deckel verwenden; alternativ im Kühlschrank aufbewahren – offene Brottüten oder Papiertüten auf der Anrichte vermeiden
Überreifes und angeschnittenes Obst zieht Kakerlaken ebenso an wie Fruchtfliegen – entweder im Kühlschrank lagern oder täglich auf Reife prüfen und nicht über Nacht offen stehen lassen
Leere Kartons aus dem Supermarkt oder Großmarkt nie in der Küche oder im Keller aufstapeln – Kakerlaken nutzen Wellpappe als Versteck und Nistmaterial
Welche Behälter wirklich dicht sind: Nicht jeder als „luftdicht” beworbene Behälter hält, was er verspricht. Für Kakerlaken-Prävention empfehlen sich Glasbehälter mit Gummidichtung und Bügelverschluss (z. B. Einmachgläser) oder Hartplastikbehälter mit Schnappverschluss und umlaufender Silikondichtung. Einfache Schraubgläser ohne Gummidichtung und Klipptüten sind kein ausreichender Schutz.
Besondere Risikogruppen unter den Lebensmitteln: Getreide und Mehle sind besonders gefährdet, da sie auch Kakerlaken-Eikapseln (Ootheken) kaum sichtbar beherbergen können, wenn befallene Waren eingeschleppt werden. Beim Kauf von losen Gewürzen, Getreide und Nüssen aus Großmärkten oder Asialäden gilt erhöhte Vorsicht – diese Produkte öfter als Eintragsquelle identifiziert.
Wasser ist für Kakerlaken lebensnotwendig und oft die kritischste Ressource in deutschen Wohnungen – denn während Nahrung in der Regel gut weggeräumt werden kann, übersehen viele Bewohner die unsichtbaren Wasserquellen.
Typische Wasserquellen im Haushalt und wie Sie sie eliminieren:
Tropfende Rohre oder undichte Verbindungen unter der Spüle sollten umgehend repariert werden – selbst wenige Tropfen täglich reichen für eine Kakerlaken-Population. Kondensationsfeuchte an kalten Rohren lässt sich durch Isolierung der Rohre reduzieren. Nach dem Kochen den Herd trocken wischen – Kondenswasser in Topfuntersetzern und Herdeinsätzen wird von Kakerlaken gefunden.
Nasse Handtücher, Badeentenmatten und Wischlappen sollten nicht auf dem Boden liegen bleiben. Volle Gläser oder Töpfe mit Wasser über Nacht auf der Arbeitsfläche sind ebenfalls eine Ressource. Im Bad gilt: Duschwände nach dem Duschen abwischen, Abflusssiebe regelmäßig reinigen, Wasserpfützen rund um die Toilette sofort aufnehmen.
Luftfeuchtigkeit als Faktor: Die Deutsche Schabe bevorzugt Luftfeuchtigkeit um 70–80 %. Räume mit chronisch hoher Luftfeuchtigkeit – Keller, Waschküche, schlecht belüftete Bäder – sind bevorzugte Aufenthaltsorte. Regelmäßiges Lüften und, wo nötig, der Einsatz eines Luftentfeuchters können das Mikroklima für Kakerlaken unattraktiver gestalten.
Das größte Problem bei Kakerlaken ist, dass ein Befall oft erst erkannt wird, wenn er bereits erheblich ist. Kakerlaken sind nachtaktiv und meiden Licht – ein einzelnes Tier am Tag ist fast immer nur die Spitze des Eisbergs. Ein einfaches Monitoring-System mit Klebefallen kann einen beginnenden Befall erkennen, bevor er sich ausbreitet.
So richten Sie ein Frühwarnsystem ein:
Drei strategisch platzierte Klebefallen reichen für eine Durchschnittswohnung: eine unter dem Kühlschrank, eine unter oder hinter der Spüle und eine im Keller oder Abstellraum. Klebefallen enthalten keinen Wirkstoff – sie kleben die Tiere fest und zeigen so, ob und wo Aktivität vorhanden ist.
Kontrolle alle zwei Wochen: Klappen Sie die Klebefallen auf und zählen Sie gefangene Tiere. Null Tiere in zwei Wochen ist ein gutes Zeichen. Ein einzelnes Tier ist ein Warnsignal – sofort mit Monitoring-Intensivierung und Köder-Gel reagieren. Mehr als drei Tiere in zwei Wochen bedeutet: Die Prävention allein reicht nicht mehr – aktive Bekämpfungsmaßnahmen sind notwendig.
Klebefallen richtig positionieren: Direkt an Wände schieben, nicht in offener Mitte des Bodens. Kakerlaken laufen entlang von Wänden und Kanten (thigmotaktisches Verhalten) – freistehende Fallen werden selten berührt. Feuchtigkeit und direkte Sonneneinstrahlung verringern die Klebekraft – Fallen in trockenen, dunklen Bereichen platzieren.
Für einen umfassenden Überblick über Früherkennungssysteme und Präventionsmaßnahmen gegen verschiedene Schädlinge empfiehlt sich der Ratgeber Schädlingsbefall vorbeugen – allgemeine Grundregeln für den Haushalt.
Ein erheblicher Anteil aller Kakerlaken-Befälle in deutschen Haushalten geht auf eingeschleppte Tiere oder Eikapseln zurück – nicht auf das Einwandern aus der Umgebung. Gebrauchte Möbel, Elektrogeräte aus zweiter Hand und Kartons aus Großmärkten sind die häufigsten Vektoren.
Alle Schubladen herausziehen und Rückwände sowie Böden mit Taschenlampe auf Kotkrümel (schwarze Punkte, ca. 1 mm) und braune Eikapseln (Ootheken) untersuchen
Mikrowelle, Toaster, Kaffeemaschine und Mixer öffnen und Innenraum mit Licht inspizieren – Wärme erzeugende Geräte sind bevorzugte Verstecke für Eikapseln
Großmarkt- und Supermarktkartons draußen oder im Treppenhaus auspacken – Kartons von Lebensmittelgroßhändlern sind ein bekannter Eintragsweg für Deutsche Schaben
Nach Reisen in Risikoregionen (Südeuropa, Türkei, Asien, Nordafrika) Koffer auf dem Balkon oder im Freien auspacken, Kleidung bei mindestens 60 °C waschen
Gebrauchte Elektrogeräte als unterschätztes Risiko: Kühlschränke, Mikrowellen und Kaffeemaschinen aus zweiter Hand haben oft Hohlräume und Wärmeentwicklung, die sie für Ootheken-Ablage ideal machen. Eine Eikapsel der Deutschen Schabe enthält 30–40 Eier und ist kaum sichtbar. Vor dem Kauf gebrauchter Küchengeräte: Gerät im ausgeschalteten Zustand mit Taschenlampe von innen inspizieren; wenn möglich, kurz auf 60 °C erhitzen oder ein Gefrierbehandlung (–18 °C für 48 Stunden) durchführen, um eventuelle Eier abzutöten.
Beim Einzug in eine neue Wohnung: Vor dem Einrichten eine Begehung durchführen: Küchenschränke auf Kotkrümel und Eikapseln prüfen, Schächte hinter Herd und Kühlschrank inspizieren, Keller und Waschküche auf Anzeichen früherer Befälle (Häute, Kot, tote Tiere) untersuchen. Den Vormieter oder Vermieter direkt nach früheren Schädlingsproblemen befragen – in Deutschland ist der Vermieter bei bekanntem Schädlingsbefall auskunftspflichtig.
Im Mehrfamilienhaus ist die eigene Prävention nur so wirksam wie die Barrieren zur Nachbarwohnung. Kakerlaken – insbesondere die Deutsche Schabe – breiten sich über Installationsschächte, Rohrdurchführungen und Lücken in gemeinsamen Wänden von Wohnung zu Wohnung aus. Wenn bekannt ist, dass Nachbarn Kakerlaken haben, sind sofortige Maßnahmen notwendig.
Sofortmaßnahmen bei befallenem Nachbarn:
Alle Rohrdurchführungen an gemeinsamen Wänden sofort mit Silikon abdichten – besonders in Küche und Bad. Lücken unter Wohnungstüren mit einem Türbodenabdichtungsprofil oder Türbürstendichtung schließen. Installationsschächte, sofern zugänglich, mit nicht-brennbarer Dämmmasse abdichten. Klebefallen in der eigenen Wohnung als Frühwarnung positionieren.
Mietrechtliche Aspekte: Kakerlaken-Befall im Mehrfamilienhaus ist ein Wohnungsmangel, den der Vermieter beseitigen muss. Das gilt auch dann, wenn der Befall ursprünglich von einem Mieter ausgegangen ist und sich ausgebreitet hat. Als Mieter haben Sie das Recht, den Vermieter schriftlich zur Beseitigung aufzufordern. Vermieter sind verpflichtet, einen zugelassenen Schädlingsbekämpfer auf ihre Kosten zu beauftragen, wenn der Befall das Gemeinschaftseigentum oder mehrere Wohnungen betrifft.
Was Sie selbst tun können: Zusätzlich zu den Abdichtungsmaßnahmen können Sie in der eigenen Wohnung präventiv Köder-Gel an potenziellen Eintrittspunkten (hinter dem Kühlschrank, unter der Spüle, an Rohrdurchführungen) auftragen – auch als vorbeugender Schutz, nicht nur zur aktiven Bekämpfung. Gels mit dem Wirkstoff Fipronil oder Indoxacarb bleiben mehrere Monate aktiv.
Grundlegende Hygieneregeln für den Haushalt, die auch die Attraktivität für Kakerlaken aus Nachbarwohnungen minimieren, erklärt Hygiene im Haushalt – Grundregeln und praktische Tipps.
Wann den Gesundheitsschutz einschalten: In schwerwiegenden Fällen – besonders wenn der Vermieter nicht reagiert oder der Befall sich über mehrere Parteien erstreckt – kann das kommunale Gesundheitsamt eingeschaltet werden. Gesundheitsämter haben die Befugnis, Vermieter zur sofortigen Schädlingsbekämpfung zu verpflichten.
Häufigste Eintrittswege: Gebrauchte Möbel oder Elektrogeräte (Eier in Ritzen), Lebensmittelpakete und Kartons (besonders aus Großmärkten), Nachbarswohnungen über Rohre und Leitungen, Keller und Gemeinschaftsräume. Blattella germanica (Deutsche Schabe) breitet sich besonders schnell über Installationsschächte aus.
Primär Nahrung (auch kleinste Krümel, Fettspritzer, Honigtropfen), Wasser (Tropfen unter der Spüle, nasse Schwämme), Wärme (30–33 °C ideal, besonders Kühlschrankrückseite, Ofen) und Dunkelheit. Kakerlaken sind Allesfresser – auch Karton, Tapetenleim und tote Insekten.
Ja, aber nicht als einzige Maßnahme. Konsequente Hygiene nimmt Kakerlaken Nahrung und Wasser und verlangsamt die Vermehrung stark. Aber ohne Eintrittswege zu schließen und Verstecke zu eliminieren, reicht Sauberkeit allein nicht aus.
Monatlich: Klebefallenmonitoring unter Kühlschrank und Spüle. Wöchentlich: Kontrolle feuchter Stellen und Rohrdurchführungen. Nach jedem Kauf gebrauchter Möbel: sofort prüfen. Nach Urlaub aus Risikoregionen (Südeuropa, Asien): Koffer im Freien auspacken und Kleidung sofort waschen.
Ja – als Frühwarnsystem. Eine Klebefalle unter dem Kühlschrank, eine unter der Spüle und eine im Keller aufgestellt reichen zur Früherkennung. Bei mehr als 1 Tier in 2 Wochen: sofort mit Köder-Gel oder Borsäure behandeln.
Gesundheitshinweis
Dieser Artikel dient der allgemeinen Prävention und ersetzt keine professionelle Schädlingsbekämpfung. Bei einem aktiven Kakerlaken-Befall in Ihrer Wohnung wenden Sie sich an einen zugelassenen Schädlingsbekämpfer. Biozidprodukte sind gemäß Gebrauchsanweisung und EU-Biozidverordnung zu verwenden. Im Verdachtsfall auf Produktkontamination oder bei gesundheitlichen Beschwerden nach Kontakt mit Kakerlaken oder Bioziden: ärztlichen Rat einholen oder den Giftnotruf kontaktieren (Berlin: 030 19240, München: 089 19240).
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