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Biologischer Schutz 12 Ratgeber

Schädlinge im Garten & Pflanzenschutz

Blattläuse, Schnecken, Schildläuse, Thripse und mehr: Gartenschädlinge erkennen, biologisch bekämpfen und Nützlinge gezielt fördern – alle Ratgeber auf einen Blick.

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12 Garten-Ratgeber Nützlinge statt Chemie Hochbeet sicher schützen Saisonale Prävention wirkt

Alle Ratgeber zu Garten & Pflanzenschädlinge

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Gartenschädlinge auf einen Blick

Blattläuse, Schnecken, Schildläuse und Thripse gehören zu den häufigsten Pflanzenschädlingen in deutschen Gärten. Besonders Blattläuse können sich in kurzer Zeit massenhaft vermehren und ganze Pflanzentriebe schwächen. Im Hochbeet und Gewächshaus sind die Bedingungen für Schädlingsbefall oft noch günstiger – enge Bepflanzung und erhöhte Temperaturen fördern die Ausbreitung. Der Ratgeber zu Schädlingen im Hochbeet zeigt, wie man gezielt vorsorgt.

Biologischer Pflanzenschutz ist in den meisten Fällen wirksamer und umweltschonender als Chemie: Nützlinge wie Marienkäfer, Florfliegen und Schlupfwespen halten Schädlingspopulationen natürlich im Gleichgewicht. Wer außerdem geschützte Tierarten wie den Igel im Garten beherbergt, sollte die gesetzlichen Regelungen kennen – denn Igel stehen unter Naturschutz. Alle Ratgeber erklären Schritt für Schritt, wie Erkennen, Bekämpfen und Vorbeugen gelingt.

Häufig gestellte Fragen

Welche Schädlinge befallen deutsche Gärten am häufigsten?

Zu den häufigsten Gartenschädlingen in Deutschland zählen Blattläuse, Schnecken, Schildläuse, Thripse und Spinnmilben. Blattläuse treten besonders von April bis Juni massenhaft auf und schädigen Triebe, Blüten und Blätter. Schnecken sind nach Regenphasen eine ernste Bedrohung für Gemüsebeete und Jungpflanzen.

Wie bekämpfe ich Blattläuse ohne Chemie?

Blattläuse lassen sich wirksam mit einem starken Wasserstrahl abspritzen oder mit Neem-Öl-Lösungen behandeln. Besonders effektiv ist die gezielte Förderung natürlicher Feinde wie Marienkäfer, Florfliegen und Schlupfwespen. Außerdem helfen Mischkulturen mit Kapuzinerkresse oder Lavendel, Blattlausbefall vorzubeugen.

Wie schütze ich mich beim Gärtnern vor Zecken?

Tragen Sie beim Gärtnern lange Hosen, geschlossene Schuhe und helle Kleidung, damit Zecken leichter sichtbar sind. Sprühen Sie freiliegende Hautstellen mit einem DEET- oder Icaridin-haltigen Repellent ein. Kontrollieren Sie sich nach jedem Gartenaufenthalt gründlich – besonders Kniekehlen, Leistenbereiche und die Kopfhaut.

Was sind nützliche Gartentiere, die ich schützen sollte?

Marienkäfer, Florfliegen, Laufkäfer, Schlupfwespen und Igel sind wertvolle natürliche Schädlingsbekämpfer. Der Igel steht in Deutschland unter Naturschutz und darf weder gefangen noch gestört werden. Viele dieser Nützlinge profitieren von strukturreichen Gärten mit Totholzhaufen, Hecken und Wildblumenstreifen.

Wie vermeide ich Schnecken im Gemüsebeet?

Bewährt haben sich Schneckenzäune aus Kupferband oder Wellblech rund um Beete sowie Kaffeesat als abschreckende Streuschicht. Gießen Sie abends möglichst wenig, da Feuchtigkeit Schnecken anlockt. Im Hochbeet reduziert eine erhöhte Konstruktion den Schneckenbefall erheblich; zusätzlich helfen Nematoden der Art Phasmarhabditis hermaphrodita als biologisches Mittel.

Welche Pflanzen vertreiben Schädlinge natürlich?

Lavendel, Basilikum, Rosmarin und Minze wirken als natürliche Repellents gegen verschiedene Insekten. Kapuzinerkresse zieht Blattläuse von Nutzpflanzen ab und dient als Fangpflanze. Tagetes (Studentenblumen) produzieren Wurzelexsudate, die bodenbürtige Schädlinge wie Nematoden und Wurzelfliegen fernhalten.

Wann ist ein Schädlingsbefall im Garten meldepflichtig?

Bestimmte Quarantäneschädlinge wie der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB) oder die Kirschessigfliege bei Massenbefall sind in Deutschland meldepflichtig. Wenden Sie sich bei Verdacht an das zuständige Pflanzenschutzamt Ihres Bundeslandes. Gängige Gartenschädlinge wie Blattläuse oder Schnecken unterliegen keiner Meldepflicht.