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Harmlos & nützlich 5 Ratgeber

Spinnen im Haus & Garten

Spinnen in deutschen Wohnungen und Gärten sind harmlos und nützlich. Alle Ratgeber zu Arten bestimmen, Spinnenbisse einschätzen, Spinnen sicher entfernen und dauerhaft vorbeugen.

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Keine gefährliche Art in DE Nützliche Insektenjäger Herbst-Hochsaison Aug–Okt Fliegengitter wirkt sicher

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Spinnen in Deutschland – das Wichtigste auf einen Blick

Spinnen in deutschen Wohnungen sind harmlos und erfüllen eine wichtige ökologische Funktion als Insektenjäger. Die häufigsten Arten – Hauswinkelspinne, Zitterspinne und Kellerspinne – vertilgen Mücken, Motten und Silberfische. Wer die Arten sicher bestimmen möchte, findet eine ausführliche Übersicht im Ratgeber Spinnenarten in Deutschland erkennen.

Die Herbstmonate August bis Oktober sind die aktivste Zeit – männliche Spinnen wandern auf Partnersuche und gelangen durch offene Fenster oder Ritzen in Innenräume. Das zuverlässigste Mittel dagegen sind engmaschige Fliegengitter mit einer Maschenweite von 1 mm oder kleiner. Wer Spinnen aus dem Keller dauerhaft fernhalten möchte, sollte Feuchtigkeitsquellen beseitigen – denn Feuchtigkeit zieht Kellerasseln und Silberfische an, die Spinnen als Nahrungsgrundlage dienen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Spinnen kommen häufig in deutschen Wohnungen vor?

Die häufigsten Arten in deutschen Häusern sind die Gemeine Hauswinkelspinne (Tegenaria domestica), die Zitterspinne (Pholcus phalangioides) und verschiedene Kellerspinnen (Coelotes-Arten). Im Garten ist die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) weit verbreitet. Alle in Deutschland heimischen Spinnen sind für Menschen ungefährlich.

Warum kommen im Herbst so viele Spinnen ins Haus?

Im Spätsommer und Herbst (August–Oktober) wandern männliche Spinnen aktiv auf der Suche nach Weibchen. Gleichzeitig suchen einige Arten mit sinkenden Außentemperaturen wärmere Innenräume auf. Das erklärt die deutlich erhöhte Spinnenaktivität in Wohnungen von August bis Oktober.

Ist ein Spinnenbiss in Deutschland gefährlich?

Nein. Alle in Deutschland heimischen Spinnen sind für Menschen praktisch ungefährlich. Der Ammen-Dornfinger (Cheiracanthium punctorium) ist die einzige Art mit medizinisch relevantem Biss – er verursacht eine schmerzhafte Schwellung ähnlich einem Bienenstich, ist aber nicht lebensbedrohlich. Echte Giftspinnen gibt es in Deutschland nicht.

Wie entferne ich Spinnen aus dem Haus, ohne sie zu töten?

Die schonendste Methode: ein Trinkglas über die Spinne stülpen, ein Blatt Papier darunterschieben und die Spinne nach draußen bringen. Alternativ helfen Fliegengitter an Fenstern und Türen, um das Einwandern zu reduzieren. Spinnen sind nützlich – sie fressen Mücken, Motten und andere Insekten.

Was hilft dauerhaft gegen Spinnen in der Wohnung?

Die wirksamsten Maßnahmen sind: Fliegengitter mit Maschenweite ≤ 1 mm, Abdichten von Ritzen und Fugen, regelmäßiges Entfernen von Spinnweben und das Reduzieren von Insekten als Nahrungsgrundlage. Ätherische Öle wie Pfefferminze oder Lavendel haben temporären Abschreckungseffekt, müssen aber wöchentlich erneuert werden.

Sind Spinnen im Keller schädlich?

Nein – Kellerarten wie Coelotes terrestris und Tegenaria domestica sind vollkommen harmlos und sogar nützlich: Sie dezimieren Kellerasseln, Silberfische und andere Kellerbewohner. Spinnweben können einfach mit einem Besen oder Staubsauger entfernt werden.

Wie erkenne ich eine Gartenkreuzspinne?

Die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) ist an ihrem charakteristischen weißen Kreuzpunktmuster auf dem Hinterleib erkennbar. Der Körper ist rötlich-braun bis dunkelgrau, 6–20 mm groß (Weibchen größer). Sie baut große konzentrische Radnetze, oft zwischen Gartenstauden, Büschen oder Fensterbänken.