Gottesanbeterin gefunden: gefährlich? Was Sie jetzt tun dürfen
Gottesanbeterin an der Hauswand, auf dem Balkon oder im Zimmer? So erkennen Sie sie sicher, bringen sie richtig hinaus – und das gilt für ihr Eigelege.
Ein fingerlanges, grasgrünes Insekt sitzt am Fensterrahmen, auf der Balkonbrüstung oder an der warmen Hauswand, hält die Vorderbeine wie zum Gebet angewinkelt und dreht den Kopf nach Ihnen: Wer eine Gottesanbeterin gefunden hat, fragt sich zuerst, ob sie gefährlich ist. Das ist sie nicht. Sie hat weder Gift noch Stachel, und für Menschen, Kinder und Haustiere geht von ihr keine Gefahr aus.
Weniger bekannt ist die zweite Hälfte der Antwort: Die Europäische Gottesanbeterin ist in Deutschland besonders geschützt – sie selbst und ebenso das unscheinbare Eigelege, das sie im Herbst an Mauer, Zaunpfosten oder Pflanzenstängel klebt. Dieser Ratgeber zeigt, woran Sie sie sicher erkennen, wie Sie ein verirrtes Tier aus der Wohnung bringen und was gilt, wenn das Gelege genau dort sitzt, wo Sie streichen, schneiden oder putzen wollen.
Inhalt · 11 Abschnitte
Besonders geschützt – das Eigelege eingeschlossen
Die Europäische Gottesanbeterin (Mantis religiosa) steht in Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung und ist damit eine besonders geschützte Art. § 44 Absatz 1 Nummer 1 BNatSchG verbietet, ihr nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten – und ebenso, ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören. Gemeint ist das Eigelege. Verstöße sind Ordnungswidrigkeiten mit einem Bußgeldrahmen bis 50.000 Euro (§ 69 BNatSchG). Beobachten und Fotografieren sind dagegen erlaubt.
Ist es wirklich eine Gottesanbeterin?
In Deutschland lebt nur eine einzige Fangschreckenart in freier Natur: die Europäische Gottesanbeterin. Andere Tiere dieser Gestalt kommen hier allenfalls als entwichene Terrarientiere vor. Die Bestimmung ist deshalb einfacher, als der ungewohnte Anblick vermuten lässt – vier Merkmale genügen:
- Fangbeine: Die Vorderbeine sind zu kräftigen, innen bedornten Greifwerkzeugen umgebildet und werden in Ruhe angewinkelt vor der Brust getragen. Laufen und klettern kann das Tier nur mit den vier hinteren Beinen.
- Langer Halsschild: Zwischen Kopf und Flügelansatz liegt ein auffallend langer, schmaler Abschnitt. Das Tier wirkt dadurch, als hätte es einen Hals.
- Dreieckiger Kopf: groß, frei beweglich und mit zwei vorstehenden Augen. Die Gottesanbeterin dreht ihn einer Bewegung hinterher – deshalb fühlen sich viele Finder beobachtet.
- Größe und Farbe: Weibchen werden sechs bis siebeneinhalb Zentimeter lang, Männchen vier bis sechs und bleiben deutlich schlanker. Beide gibt es grasgrün, strohgelb und braun; die Farbe sagt nichts über Art oder Geschlecht.
Den letzten Zweifel räumt ein kleines Detail aus: An der Innenseite der Vorderhüfte – dem obersten Glied des Fangbeins – trägt die Europäische Gottesanbeterin einen schwarz umrandeten Fleck mit hellem, meist weißem Kern. Er ist ihr sicherstes Artmerkmal. Sie sehen ihn, wenn das Tier die Fangbeine anhebt oder Ihnen frontal gegenübersitzt; für ein Belegfoto lohnt es sich, genau auf diesen Moment zu warten.
Im Juni und Juli begegnen Ihnen eher Larven. Sie sehen aus wie kleine, flügellose Ausgaben der erwachsenen Tiere und tragen die Fangbeine schon genauso angewinkelt – nur dass sie selten länger als zwei, drei Zentimeter sind und im hohen Gras kaum auffallen.
Verwechslung mit Heupferd und Heuschrecke
Im Spätsommer wird die Gottesanbeterin am häufigsten mit dem Grünen Heupferd verwechselt: ebenso groß, ebenso grün und ebenso oft an Hauswand und Fliegengitter. Der Unterschied steckt in wenigen Körperteilen, die Sie auch ohne Lupe sehen.
| Merkmal | Gottesanbeterin | Grünes Heupferd |
|---|---|---|
| Vorderbeine | bedornte Fangbeine, angewinkelt vor der Brust | gewöhnliche Laufbeine |
| Hinterbeine | schlanke Laufbeine – sie springt nicht | kräftige Sprungbeine |
| Fühler | kurz und fein | sehr lang, oft länger als der Körper |
| Kopf | dreieckig, frei drehbar, große Augen | rundlich, kaum beweglich |
| Halsschild | auffallend lang und schmal | kurz, sattelförmig |
| Geräusch | stumm | Männchen zirpen laut, abends bis in die Nacht |
| Hinterleibsende | ohne Anhang | beim Weibchen eine lange, säbelförmige Legeröhre |
Die Legeröhre des Heupferd-Weibchens halten viele für einen Stachel. Sie ist keiner – sie dient nur der Eiablage in den Boden. Welche anderen Tiere im Herbst an Fenster und Fassade auftauchen, zeigt unsere Bestimmungshilfe.
Ist sie gefährlich? Biss, Kinder, Haustiere
Die Gottesanbeterin ist eine Lauerjägerin für Insekten. Ihre Fangbeine schnellen nach Fliegen, Heuschrecken und Faltern – für einen Menschen sind sie nicht gebaut. Wer ein großes Weibchen unvorsichtig greift, spürt allenfalls die Dornen der Fangbeine oder ein kurzes Zwicken der Mundwerkzeuge. Gift besitzt sie nicht, Krankheiten überträgt sie nicht.
- Kinder dürfen zuschauen, auch aus der Nähe. Erklären Sie ihnen, dass das Tier nicht angefasst wird – nicht, weil es gefährlich wäre, sondern weil es geschützt ist und schnell verletzt wird.
- Katzen und Hunde: Für sie ist die Gottesanbeterin nicht giftig. Gefährdet ist eher das Insekt. Jagt die Katze auf dem Balkon, setzen Sie das Tier behutsam auf eine Pflanze außer Reichweite.
- Nützling oder Schädling? Weder noch. Sie frisst, was sie erwischt – Fliegen und Heuschrecken ebenso wie Wildbienen und Schmetterlinge. Gegen Blattläuse taugt sie nicht; welche Arten dafür wirklich arbeiten, steht im Ratgeber Nützlinge im Garten fördern.
Gottesanbeterin in der Wohnung: so bringen Sie sie hinaus
Ins Haus kommt sie fast immer auf demselben Weg: abends durch das gekippte Fenster oder die offene Balkontür, angelockt vom Licht – genauer von den Insekten, die sich am Licht sammeln. Männchen fliegen gut und landen oft mitten im Zimmer; die schweren Weibchen finden Sie eher auf Fensterbank und Balkon.
- Nicht verscheuchen
- Glas und Postkarte
- Oder die flache Hand anbieten
- Draußen richtig absetzen
- Nicht behalten
Auch im Oktober oder bei kühlem Wetter gehört das Tier nach draußen. Erwachsene Gottesanbeterinnen überleben den Winter ohnehin nicht – in der Natur überdauert allein das Gelege. Ein Weibchen, das Sie jetzt hinaussetzen, kann aber noch seine Eier ablegen. In der Wohnung wäre dieses Gelege verloren.
Warum Sie sie gerade jetzt finden
Die Gottesanbeterin lebt nur einen Sommer lang. Sichtbar wird sie erst, wenn sie ausgewachsen ist – und genau das fällt in die Wochen, in denen Fenster und Balkontüren abends noch offen stehen.
| Zeitraum | Was passiert | Was Sie merken |
|---|---|---|
| Mai – Juni | Die Larven schlüpfen aus dem überwinterten Gelege | Kaum etwas – die Larven sind klein und verstecken sich im Gras |
| Juli | Mehrere Häutungen, die Larven wachsen heran | Flügellose Tiere mit Fangbeinen im Staudenbeet |
| August – September | Erwachsene Tiere, Paarungszeit | Männchen fliegen abends Licht an, Weibchen sonnen sich an warmen Mauern |
| September – Oktober | Die Weibchen legen ihre Eier ab | Hellbraune, gerippte Pakete an Steinen, Sockeln und Stängeln |
| ab den ersten Frösten | Die erwachsenen Tiere sterben | Nur das Gelege überwintert |
Dass überhaupt so viele Menschen eine Gottesanbeterin finden, ist neu. Bis in die 1990er Jahre lebte die wärmeliebende Art in Deutschland fast nur am Kaiserstuhl und in der Oberrheinebene. Seither breitet sie sich mit den wärmeren Sommern aus – im Südwesten entlang des Rheins, im Osten über Sachsen und Brandenburg bis nach Berlin. Wo sie neu auftaucht, besiedelt sie trocken-warme Säume, Bahndämme, Brachen und naturnahe Gärten.
Weniger Besuch an Fenster und Balkontür
Die Gottesanbeterin sucht nicht Ihre Wohnung, sondern Beute. Wer den Abendbesuch seltener haben möchte, setzt deshalb nicht beim Tier an, sondern bei den Insekten, denen es folgt – und beim Licht, das diese anzieht:
- Fliegengitter am Kippfenster: Ein Gitter mit Klettband ist in zehn Minuten angebracht und hält Mücken, Falter und alles, was ihnen nachjagt, draußen.
- Vorhang für die Balkontür: Ein Magnetvorhang schließt sich hinter Ihnen von selbst. Die offene Tür an warmen Abenden ist der zweite große Eingang.
- Warmes Licht außen: Insekten fliegen vor allem auf kurzwelliges, bläuliches Licht. Leuchtmittel mit 2700 Kelvin oder weniger – ideal um 2200 Kelvin, bernsteinfarben – ziehen deutlich weniger an. Richten Sie die Leuchte nach unten und schalten Sie sie über einen Bewegungsmelder statt die ganze Nacht.
Das wirkt nicht nur bei der Gottesanbeterin, sondern bei jedem Abendbesuch am Fenster – von der Stechmücke bis zum Nachtfalter. Und es entspricht dem, was das Bundesamt für Naturschutz für insektenfreundliche Außenbeleuchtung empfiehlt: warmes Licht, nach unten gerichtet, nur so lange wie nötig.
Was erlaubt ist und was nicht
Das Artenschutzrecht fragt nicht nach guter oder schlechter Absicht, sondern nach dem Zugriff auf Tier und Gelege. Daraus ergibt sich eine klare Linie:
| Situation | Erlaubt? | Grund |
|---|---|---|
| Beobachten, fotografieren, filmen | Ja | Kein Zugriff auf das Tier |
| Verirrtes Tier aus der Wohnung ins Freie bringen | Ja, behutsam | Das Tier kehrt in die Natur zurück, statt entnommen zu werden |
| Tier im Glas behalten, auch nur kurz | Nein | Besitzverbot für Wildfänge, § 44 Absatz 2 BNatSchG |
| Tier töten oder mit Insektenspray besprühen | Nein | Tötungsverbot, § 44 Absatz 1 Nummer 1 BNatSchG |
| Eigelege abkratzen oder wegwerfen | Nein | Zerstören einer Entwicklungsform – dieselbe Vorschrift |
| Gelege mitnehmen, um Larven schlüpfen zu sehen | Nein | Entnahme aus der Natur, auch in guter Absicht |
Entscheidend ist der bewusste Zugriff: Wer ein Tier bemerkt, lässt es sitzen oder setzt es behutsam um. Welche Summen die Länder in ihren Bußgeldkatalogen für Verstöße gegen den Artenschutz tatsächlich ansetzen, zeigt unser Überblick Geschützte Tiere im Garten: was droht.
Das Eigelege an Hauswand, Zaun und Kübel
Ab September legen die Weibchen ihre Eier in einem Paket ab, das Fachleute Oothek nennen. Es entsteht aus einem schaumigen Sekret, das an der Luft zu einer festen, papierartigen Hülle erhärtet. Darin überwintern die Eier, bis im späten Frühjahr die Larven schlüpfen.
Woran Sie es erkennen:
- etwa zwei bis vier Zentimeter lang, länglich-oval
- hell- bis mittelbraun, fest und trocken, mit feinen Querrippen wie erstarrter Schaum
- an sonnigen Stellen nah am Boden: Steine, Mauersockel, Zaunpfosten, Holz, trockene Pflanzenstängel – manchmal auch Blumenkübel und Fensterbank
Ein Spinnenkokon wäre weich und seidig, das Eigelege des Schwammspinners an Baumrinde filzig und behaart. Die Oothek dagegen ist fest wie Pappe.
Eine Stelle wird im Herbst regelmäßig übersehen: Kübelpflanzen, die zum Überwintern ins Haus kommen. Sehen Sie Topf, Stängel und Rankgitter an, bevor Sie sie hereinholen. Das Gelege braucht den Winter draußen; in der warmen Wohnung ist es verloren. Kann die Pflanze nicht im Freien bleiben, ist die schonendste Lösung, den Stängel mit dem Gelege abzuschneiden, ohne das Paket selbst zu berühren, und ihn draußen an einer geschützten Stelle anzubinden – so bleibt das Gelege, wo es hingehört.
Fassade streichen, Stauden schneiden: Rücksicht auf das Gelege
Die meisten Gelege gehen nicht durch Absicht verloren, sondern nebenbei – bei Arbeiten, die man im Herbst eben erledigt.
Herbstarbeiten mit Rücksicht auf das Gelege
- 1 1 · Vorher absuchen
Sockel, Mauerkanten, Zaunpfosten und trockene Stängel im sonnigen Bereich ansehen, bevor Hochdruckreiniger, Pinsel oder Heckenschere zum Einsatz kommen
- 2 2 · Fund markieren und aussparen
Ein Streifen Kreppband daneben genügt, damit Handwerker oder Nachbarn das Gelege nicht aus Versehen abkratzen
- 3 3 · Stängel mit Gelege stehen lassen
Stauden im Frühjahr zurückschneiden und Stängel, an denen ein Gelege sitzt, bis nach dem Schlupf im Frühsommer stehen lassen
- 4 4 · Wenn die Arbeit nicht warten kann
Bei Fassadensanierung oder Abriss vorher die Untere Naturschutzbehörde fragen. Sie kann eine Ausnahme zulassen und sagt, wie das Gelege gesichert wird
Dasselbe gilt für den Hochdruckreiniger auf Terrasse und Mauerkrone: Ein Strahl genügt, und das Gelege ist fort. Wer die sonnigen Randbereiche im Herbst mit dem Besen statt mit dem Strahl reinigt, ist auf der sicheren Seite.
Fund melden: ein Foto genügt
Die Ausbreitung der Gottesanbeterin nach Norden wird von Fachleuten genau verfolgt, und dafür zählt jede Beobachtung – besonders aus Gegenden, in denen sie bisher nicht nachgewiesen ist. Melden ist einfach:
- Fotografieren, ohne zu fangen: am besten von der Seite und, wenn möglich, von vorn mit sichtbarer Innenseite der Fangbeine.
- Ort und Datum festhalten – Handyfotos speichern beides meist automatisch.
- Hochladen bei einem Naturbeobachtungsportal wie observation.org oder iNaturalist. Die Beobachtungen fließen in die wissenschaftliche Auswertung der Ausbreitung ein.
Eine Meldung löst keine Auflagen für Ihr Grundstück aus. Sie hilft nur, die Ausbreitung einer Art zu dokumentieren, die vor dreißig Jahren in den meisten Bundesländern noch fehlte.
Häufige Fragen
Ist die Gottesanbeterin für Menschen gefährlich?
Nein. Die Europäische Gottesanbeterin hat weder Gift noch Stachel und überträgt keine Krankheiten. Ihre Fangbeine sind für Insekten gebaut; greift man ein großes Weibchen unvorsichtig, spürt man allenfalls die Dornen oder ein kurzes Zwicken. Für Kinder besteht keine Gefahr – sie sollten das Tier nur deshalb nicht anfassen, weil es geschützt ist und leicht verletzt wird.
Ist eine Gottesanbeterin giftig für Katzen oder Hunde?
Nein, sie ist nicht giftig. Frisst eine Katze eine Gottesanbeterin, ist das für die Katze in aller Regel harmlos – für das geschützte Insekt allerdings das Ende. Jagt Ihre Katze auf dem Balkon, setzen Sie das Tier behutsam auf eine Pflanze außer Reichweite.
Was mache ich mit einer Gottesanbeterin in der Wohnung?
Stülpen Sie ein großes Glas darüber, schieben Sie eine Postkarte darunter und bringen Sie das Tier nach draußen – oder halten Sie ihm die flache Hand hin, es klettert meist von selbst auf. Setzen Sie es an eine sonnige, bewachsene Stelle wie ein Staudenbeet oder eine Hecke. Behalten dürfen Sie es nicht, auch nicht für ein paar Tage im Glas.
Kann eine Gottesanbeterin im Haus überwintern?
Nein. Erwachsene Gottesanbeterinnen sterben im Herbst mit den ersten Frösten; überwintern kann in der Natur nur das Eigelege. Bringen Sie auch im Oktober gefundene Tiere nach draußen – ein Weibchen kann dort noch seine Eier ablegen, in der Wohnung wäre das Gelege verloren.
Wie sieht das Eigelege der Gottesanbeterin aus, und darf ich es entfernen?
Das Gelege, die Oothek, ist etwa zwei bis vier Zentimeter lang, hellbraun, fest und quer gerippt wie erstarrter Schaum. Es sitzt ab September an Steinen, Mauersockeln, Zaunpfosten oder Pflanzenstängeln. Entfernen dürfen Sie es nicht: § 44 Absatz 1 Nummer 1 BNatSchG verbietet, Entwicklungsformen besonders geschützter Arten zu beschädigen oder zu zerstören. Muss an der Stelle gearbeitet werden, fragen Sie vorher die Untere Naturschutzbehörde.
Darf ich eine Gottesanbeterin als Haustier halten?
Ein in Deutschland gefundenes Tier nicht – für Wildfänge besonders geschützter Arten gilt das Besitzverbot aus § 44 Absatz 2 BNatSchG. Wer Fangschrecken halten möchte, greift zu Nachzuchten aus dem Fachhandel und muss deren legale Herkunft auf Verlangen nachweisen können (§ 46 BNatSchG).
Woran unterscheide ich eine Gottesanbeterin von einer Heuschrecke?
An den Vorderbeinen: Die Gottesanbeterin trägt sie als bedornte Fangbeine angewinkelt vor der Brust, Heuschrecken und das Grüne Heupferd haben gewöhnliche Laufbeine und hinten kräftige Sprungbeine. Dazu kommen der lange Halsschild, der dreieckige, drehbare Kopf und die kurzen Fühler der Gottesanbeterin. Das sicherste Merkmal ist ein schwarz umrandeter Fleck mit hellem Kern an der Innenseite der Vorderhüfte.
Wo kann ich eine Gottesanbeterin melden?
Laden Sie ein Foto mit Ort und Datum bei einem Naturbeobachtungsportal wie observation.org oder iNaturalist hoch; die Beobachtungen fließen in die Auswertung der Ausbreitung ein. Fangen Sie das Tier dafür nicht – ein Foto von der Seite genügt, ideal ergänzt um eine Aufnahme der Fangbein-Innenseite. Eine Meldung löst keine Auflagen für Ihr Grundstück aus.
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