Maulwurf vertreiben: Was erlaubt ist – Mittel im Vergleich
Maulwurf vertreiben: Was erlaubt ist, welche Mittel wirken und warum ein Maulwurfnetz den Rasen hügelfrei hält – ohne Fang, Gift oder Gas.
Einen Maulwurf zu vertreiben ist erlaubt; ihn zu fangen, zu verletzen oder zu töten ist verboten. Das gilt ausdrücklich auch für Lebendfallen, obwohl Maulwurffallen im Handel angeboten werden.
Am verlässlichsten bleibt der Rasen mit einem horizontal verlegten Maulwurfnetz hügelfrei: Es vertreibt das Tier nicht, sondern hält die ausgeworfene Erde unter der Grasnarbe. Schallgeräte können einen Versuch wert sein, ihre Wirkung ist aber nicht zuverlässig belegt; Hausmittel schneiden noch schwächer ab. Wenn Sie bei der Art nicht sicher sind, klären Sie zuerst, ob es ein Maulwurf oder eine Wühlmaus ist.
Inhalt · 11 Abschnitte
Fangen ist auch mit der Lebendfalle verboten
Der Europäische Maulwurf ist besonders geschützt. Stellen Sie keine Fangvorrichtung in sein Gangsystem: Auch lebendes Fangen und anschließendes Aussetzen verstößt gegen § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG.
Mittel gegen den Maulwurf im Vergleich
Methode, Rechtslage und belegte Wirkung
| Methode | Erlaubt? | Belegte Wirkung | Aufwand |
|---|---|---|---|
| Maulwurfnetz | Ja | Hält den Rasen hügelfrei, vertreibt das Tier aber nicht | Hoch – unter der Grasnarbe verlegen |
| Drahtgitter-Sperre | Ja | Schützt ein Beet oder eine kleine Fläche | Hoch – senkrecht eingraben |
| Schallgerät mit Dauerton | Ja | Widersprüchliche Daten; in einem Versuch weniger aktive Hügel | Mittel – mehrere Geräte können nötig sein |
| Schallgerät mit Intervall | Ja | Im genannten Versuch kein Unterschied zur Kontrolle | Mittel |
| Hausmittel | Ja | Keine belegte Wirkung | Je nach Mittel wiederkehrend |
| Hügel einebnen | Ja | Beseitigt die Aufwürfe, nicht das Gangsystem | Gering, bei neuen Hügeln erneut |
| Lebendfalle | Nein | Fängt das geschützte Tier | Rechtswidrig |
| Gift, Gas oder Karbid | Nein | Gefahr von Verletzung oder Tötung | Rechtswidrig und gefährlich |
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Die drei Produktarten erfüllen unterschiedliche Aufgaben: Ein Netz hält den Rasen hügelfrei, ein verzinktes Gitter grenzt ein Beet ab, und ein Schallgerät bleibt ein Versuch ohne Gewähr. Prüfen Sie beim Schallgerät ausdrücklich, ob es einen Dauerton statt eines unterbrochenen Signals erzeugt.
Ist Maulwurf vertreiben erlaubt?
Ja. Der Europäische Maulwurf (Talpa europaea) ist nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt, aber nicht streng geschützt. Anlage 1 führt die europäischen Säugetiere als „Mammalia spp.“ auf; der Maulwurf gehört nicht zu den dort genannten Ausnahmen. Diese Begriffe sind rechtlich nicht austauschbar.
§ 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG verbietet, dem Tier nachzustellen, es zu fangen, zu verletzen oder zu töten. „Fangen“ umfasst die Lebendfalle. Es hilft rechtlich also nicht, das Tier unversehrt an einem anderen Ort wieder freizulassen. Nach § 44 Abs. 1 Nr. 3 dürfen außerdem seine Fortpflanzungs- und Ruhestätten nicht beschädigt oder zerstört werden. Dazu gehört insbesondere das Nest im Gangsystem.
Das Störungsverbot aus § 44 Abs. 1 Nr. 2 gilt beim Maulwurf dagegen nicht. Es erfasst streng geschützte Arten und europäische Vogelarten, der Maulwurf gehört zu keiner dieser Gruppen. Vergrämen ist deshalb grundsätzlich erlaubt. Die Grenze zieht § 39 Abs. 1 Nr. 1: Wild lebende Tiere dürfen nicht mutwillig beunruhigt werden. Wer konkrete Rasenschäden begrenzen will, handelt nicht mutwillig; grundloses Stören bleibt unzulässig.
Ein verbotener Fang oder eine Tötung ist eine Ordnungswidrigkeit nach § 69 Abs. 2 Nr. 1 BNatSchG. Der gesetzliche Bußgeldrahmen reicht nach § 69 Abs. 7 bis 50.000 Euro. Welche Folgen bei geschützten Gartentieren allgemein drohen, erklärt der Ratgeber Geschützte Tiere im Garten: Strafen und Regeln.
Eine Straftat nach dem Naturschutzrecht kommt bei gewerbs- oder gewohnheitsmäßigem Handeln nach § 71a Abs. 1 Nr. 3 BNatSchG in Betracht. § 71 BNatSchG greift beim Maulwurf nicht, weil er nicht streng geschützt ist. Unabhängig davon kann § 17 TierSchG einschlägig sein, wenn ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund getötet wird; vorgesehen sind Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe. Das betrifft etwa einen Maulwurf, der in einer Falle ertränkt wird.
Eine Ausnahme kann nur die untere Naturschutzbehörde nach § 45 Abs. 7 erteilen. Voraussetzung ist unter anderem die Abwendung ernster land-, forst-, fischerei- oder wasserwirtschaftlicher oder sonstiger ernster wirtschaftlicher Schäden. Hügel in einem privaten Rasen reichen dafür in aller Regel nicht. Auch ein Kammerjäger darf ohne behördliche Ausnahme keinen Maulwurf fangen.
Warum Maulwürfe Hügel bauen
Maulwürfe fressen Regenwürmer, Insektenlarven wie Engerlinge, Schnecken, Raupen und Spinnen. Wurzeln und andere Pflanzenteile stehen nicht auf ihrem Speiseplan. Wenn eine Pflanze leidet, dann indirekt, weil der Boden unterwühlt wurde – nicht weil der Maulwurf ihre Wurzeln gefressen hätte.
Der Energiebedarf erklärt die ständige Bautätigkeit. Die Tagesration entspricht ungefähr dem eigenen Körpergewicht und kann bis zu 100 Gramm betragen. Ein Revier umfasst bis zu 3.000 m², das Gangsystem kann bis zu 200 m lang sein. Etwa alle drei bis vier Stunden streift der Einzelgänger durch sein Revier. Neue Hügel können deshalb zu jeder Tageszeit auftauchen.
Jeder Hügel besteht aus Erde, die beim Erweitern oder Ausbessern der Gänge nach oben geschoben wird. Diese Erde ist fein und weitgehend steinfrei. Der Maulwurf schädigt den Rasen also vor allem optisch und durch das Unterwühlen, hilft zugleich aber bei der Jagd auf Engerlinge und Schnakenlarven, die Graswurzeln von unten schädigen.
Jungtiere kommen im Frühjahr, von Ende April bis Anfang Juni, zur Welt. Daraus folgt keine zusätzliche Rechtsregel, aber ein vernünftiger Praxisrat: Vergrämen Sie in dieser Zeit nicht. Eine vertriebene Mutter kann Junge im Nest zurücklassen, und das Nest ist als Fortpflanzungsstätte geschützt. Spätsommer bis Herbst ist die bessere Zeit für eine schonende Vergrämung.
Maulwurfnetz: der einzige sichere Schutz für den Rasen
Ein Maulwurfnetz oder Rasengitter wird horizontal wenige Zentimeter unter der Grasnarbe verlegt. Am einfachsten geschieht das beim Neuanlegen einer Rasenfläche oder unter Rollrasen. Bei einer bestehenden Fläche müssen die Soden abgehoben, das Netz flach und lückenlos ausgelegt und die Soden anschließend wieder aufgelegt werden.
Wichtig ist die ehrliche Funktionsbeschreibung: Das Netz hält den Maulwurf nicht vom Grundstück fern. Er kann unter der Fläche weiter graben. Die Maschen hindern ihn aber daran, die gelöste Erde bis an die Oberfläche zu drücken. Damit löst das Netz als einzige Maßnahme zuverlässig das konkrete Rasenproblem: Die Fläche bleibt hügelfrei.
Das Netz muss als flächige Barriere funktionieren. Offene Ränder oder Lücken nehmen ihm genau dort die Wirkung, wo Erde nach oben geschoben werden kann. Für einzelne Beete ist dieser Aufwand meist unnötig; dort ist eine senkrechte Sperre passender.
Drahtgitter als senkrechte Sperre für Beete
Eine senkrecht eingegrabene Sperre aus feinmaschigem, verzinktem Drahtgitter schützt ein Beet oder eine andere kleine Fläche. Anders als das horizontale Rasennetz soll sie den unterirdischen Weg in den abgegrenzten Bereich erschweren. Für den gesamten Garten ist das wenig praktikabel, und eine vollständige Barriere ist es nicht: Der Maulwurf kann tiefer graben.
Für Gemüsebeete, kleine Pflanzflächen oder einen klar begrenzten Rand kann die Lösung trotzdem sinnvoll sein. Das Gitter hilft zugleich gegen Wühlmäuse. Wie Drahtschutz an empfindlichen Pflanzen eingesetzt wird, zeigt der Ratgeber Wühlmaus am Obstbaum: Schutz mit Gitter.
Helfen Solar-Maulwurfschrecks?
Die Datenlage zu Schall- und Vibrationsgeräten ist dünn und widersprüchlich. Eine pauschale Aussage, Solarspieße würden Maulwürfe vertreiben, lässt sich daraus nicht ableiten.
Gorman und Lamb untersuchten 1994 in der Zeitschrift „Animal Welfare“ drei mechanische Maulwurfscheuchen. Die Maulwürfe trugen Radiosender, sodass ihre Reaktion im Revier verfolgt werden konnte. Die Geräte vertrieben die Tiere nicht; die Autoren beschrieben außerdem, dass Schwingungen der eingesetzten Frequenzen im Boden schnell gedämpft werden.
Górski prüfte 2005 an der Universität Posen elektroakustische Geräte. Modelle mit Dauerton senkten die Zahl aktiver Hügel gegenüber der Kontrolle um 56 beziehungsweise 64 Prozent. Ein Gerät mit unterbrochenem Signal zeigte keinen Unterschied. Das sind Ergebnisse dieses Versuchs, kein Leistungsversprechen für ein heute angebotenes Gerät.
Wenn Sie einen Solarspieß ausprobieren möchten, achten Sie in der Produktbeschreibung auf Dauerbetrieb statt Intervallsignal. Setzen Sie mehrere Geräte ein und rechnen Sie damit, dass der Versuch nicht genügt. Neue Hügel bleiben der entscheidende Maßstab; Werbetexte auf der Verpackung sind keiner.
Hausmittel: erlaubt, aber ohne belegte Wirkung
Buttermilch, Knoblauch, Holunderjauche, Hundehaare und Kaiserkrone werden über Geruch empfohlen. Flaschen oder Windräder im Boden sollen dagegen Schwingungen erzeugen. Für keines dieser Mittel ist eine verlässliche Vertreibung belegt.
Gerade Windräder und Flaschen entsprechen dem Prinzip der mechanischen Scheuchen, das Gorman und Lamb ohne Erfolg untersuchten. Das bedeutet nicht, dass jeder einzelne Maulwurf stets gleich reagiert. Es bedeutet aber, dass Sie aus einem vorübergehend ruhigen Gang nicht auf eine dauerhafte Wirkung schließen können. Ähnliche Grenzen von Geruchs- und Vibrationsreizen zeigt der Überblick zu Hausmitteln gegen Wühlmäuse.
Hausmittel sind damit eher ein Versuch als eine Lösung. Wer keine größere Rasenarbeit plant, kann sie testen, sollte aber keine Pflanzen schädigen und das Gangsystem nicht so bearbeiten, dass ein Nest zerstört wird.
Was Sie sich sparen können
Maulwurffallen jeder Art sind verboten. Das schließt Schlagfallen und Lebendfallen ein. Dass ein Produkt im Handel erhältlich ist oder als Maulwurffalle bezeichnet wird, ändert nichts am Fangverbot. Falls sich das Tier als Wühlmaus herausstellt, ist die Rechtslage anders: Wühlmäuse sind nicht geschützt und dürfen gefangen werden. Geeignete Bauarten behandelt der Vergleich Wühlmausfallen im Überblick; die sichere Artbestimmung muss davor stehen.
Gift und Gas gehören nicht in Maulwurfgänge. Gleiches gilt für Karbid, Autoabgase und das Fluten der Gänge. Ziel oder absehbare Folge ist ein verletzter oder toter Maulwurf – genau das verbieten Naturschutz- und Tierschutzrecht. Zusätzlich gefährden solche Methoden andere Tiere und den Anwender.
Gaspatronen und Köder gegen Wühlmäuse dürfen nicht auf Verdacht in Maulwurfgängen landen. Erst wenn zweifelsfrei eine Wühlmaus festgestellt wurde, kommen überhaupt die für diese Art zulässigen Maßnahmen in Betracht. Hinweise zum Vorgehen finden Sie im Ratgeber Wühlmäuse im Garten.
Buttersäure ist keine kluge Abkürzung. Sie belastet Menschen mit starkem Geruch und kann Haut sowie Atemwege reizen. Erlaubt bedeutet hier nicht sinnvoll, zumal eine verlässliche Wirkung gegen den Maulwurf nicht belegt ist.
Hügel einebnen und Rasen reparieren
Maulwurfshügel dürfen Sie einebnen. Tragen Sie die lockere, feine Erde ab und verteilen Sie sie dünn im Beet oder auf unebenen Stellen. Drücken Sie die verbleibende Aufwurfstelle vorsichtig an, ohne tief in das Gangsystem zu stechen. So beseitigen Sie die Unebenheit, ohne dem Tier nachzustellen oder eine Ruhestätte gezielt zu zerstören.
Kahle Stellen lassen sich anschließend nachsäen. Halten Sie die reparierte Fläche im Blick: Neue Aufwürfe zeigen, dass der Gang weiterhin genutzt wird. Wiederholtes Einebnen löst nicht die Ursache, ist aber erlaubt und oft die vernünftigste Zwischenlösung, wenn ein Netz erst bei einer späteren Rasenerneuerung verlegt werden soll.
Maulwurf vertreiben: die richtige Reihenfolge
Beginnen Sie nicht mit einem Mittel, sondern mit der Artbestimmung und dem Zeitpunkt. Danach wählen Sie die Maßnahme passend zur Fläche. Diese Reihenfolge hält Sie auf der erlaubten Seite und spart Käufe, die am eigentlichen Problem vorbeigehen.
Maulwurf vertreiben: die richtige Reihenfolge
- Art prüfen: Maulwurf und Wühlmaus sicher unterscheiden
- Jahreszeit beachten: im Frühjahr nicht vergrämen, besser Spätsommer bis Herbst wählen
- Fläche passend schützen: Rasen mit horizontalem Netz, Beet mit senkrechtem Gitter
- Hügel einebnen, feine Erde verteilen und kahle Stellen nachsäen
- Geduld behalten und neue Aufwürfe beobachten
Ein Maulwurf ist kein Pflanzenfresser, sondern ein nützlicher Jäger im Boden. Wenn Sie seine Hügel tolerieren können, ist Aushalten die Maßnahme mit dem geringsten Aufwand: Erde verteilen, Rasen schließen und Engerlinge sowie Schnakenlarven vom Maulwurf suchen lassen.
Häufige Fragen
Ist eine Maulwurffalle verboten – auch eine Lebendfalle?
Ja. § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG verbietet, dem besonders geschützten Maulwurf nachzustellen oder ihn zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Fangen umfasst auch die Lebendfalle und das anschließende Aussetzen an einem anderen Ort. Dass solche Fallen verkauft werden, macht ihren Einsatz gegen Maulwürfe nicht erlaubt.
Welche Strafe droht, wenn man einen Maulwurf tötet?
Ein Verstoß ist nach § 69 Abs. 2 Nr. 1 BNatSchG eine Ordnungswidrigkeit; der Bußgeldrahmen reicht nach § 69 Abs. 7 bis 50.000 Euro. Gewerbs- oder gewohnheitsmäßiges Handeln kann nach § 71a Abs. 1 Nr. 3 BNatSchG strafbar sein. Zusätzlich kann § 17 TierSchG greifen, wenn ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund getötet wird.
Welche Methode vertreibt Maulwürfe am zuverlässigsten?
Für eine zuverlässige Vertreibung gibt es keine belegte Methode. Ein horizontal verlegtes Maulwurfnetz löst jedoch das konkrete Rasenproblem: Es vertreibt den Maulwurf nicht, verhindert aber, dass er Erde durch die Grasnarbe drückt. Der Rasen bleibt dadurch hügelfrei. Schallgeräte liefern widersprüchliche Ergebnisse.
Wann ist die beste Zeit, einen Maulwurf zu vertreiben?
Spätsommer bis Herbst ist praktisch am günstigsten. Im Frühjahr, wenn die Jungtiere von Ende April bis Anfang Juni zur Welt kommen, sollten Sie nicht vergrämen. Eine vertriebene Mutter kann Junge im Nest zurücklassen; außerdem ist das Nest als Fortpflanzungsstätte geschützt.
Darf ein Kammerjäger einen Maulwurf bekämpfen?
Ein Fachbetrieb darf einen Maulwurf ohne behördliche Ausnahme ebenfalls nicht fangen oder töten. Ausnahmen erteilt nur die untere Naturschutzbehörde nach § 45 Abs. 7 BNatSchG, etwa zur Abwendung ernster wirtschaftlicher Schäden. Ein gewöhnlicher Rasen im Hausgarten erfüllt diese Voraussetzung in aller Regel nicht.
Hilft Buttermilch oder Knoblauch gegen Maulwürfe?
Eine verlässliche Wirkung ist für Buttermilch, Knoblauch und andere Geruchsmittel nicht belegt. Sie dürfen solche Hausmittel ausprobieren, sollten ein vorübergehend ruhiges Gangstück aber nicht mit dauerhafter Vertreibung verwechseln. Das Nest und andere geschützte Fortpflanzungs- oder Ruhestätten dürfen dabei nicht beschädigt werden.
Sind Solar-Maulwurfschrecks wirksam?
Die Studien widersprechen sich. Gorman und Lamb fanden bei mechanischen Scheuchen keine Vertreibung. Górski stellte bei Geräten mit Dauerton weniger aktive Hügel fest, während ein unterbrochenes Signal keinen Unterschied zeigte. Wenn Sie ein Gerät testen, achten Sie auf Dauerbetrieb und rechnen Sie damit, dass mehrere Geräte nicht genügen.
Darf man Maulwurfshügel einebnen?
Ja. Sie dürfen die Hügel abtragen, die feine Erde verteilen und kahle Rasenstellen nachsäen. Vermeiden Sie dabei tiefe Eingriffe in das Gangsystem und eine Beschädigung des Nestes. Das Einebnen beseitigt den Aufwurf, vertreibt den Maulwurf aber nicht.
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