Fallen gegen die Asiatische Hornisse: sinnvoll oder schädlich?
Helfen Fallen gegen die Asiatische Hornisse oder schaden sie der Natur? Warum unselektive Fallen problematisch sind und welche Alternativen besser wirken.
Sobald die Asiatische Hornisse in einer Region auftaucht, ist der Reflex verständlich: Man möchte sofort etwas tun – und greift schnell zur Falle. In sozialen Medien und Nachbarschaftsgruppen kursieren zahlreiche Bauanleitungen für selbstgebaute Köderfallen, und im Handel werden fertige Modelle beworben. Doch genau hier ist Vorsicht geboten. Fallen können mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen – vor allem dann, wenn sie unkontrolliert und flächig aufgestellt werden.
Der Grund liegt in einem grundsätzlichen Problem: Eine Falle unterscheidet nicht von selbst zwischen der invasiven Hornisse und den vielen heimischen Insekten, die dieselben süßen Lockstoffe anziehen. Als Grundlage dienen die Einschätzungen von Naturschutzverbänden und Imkerorganisationen.
Den Gesamtüberblick zum Thema finden Sie auf der Seite Asiatische Hornisse – erkennen, melden, schützen.
Inhalt · 8 Abschnitte
Hinweis
Stellen Sie niemals Fallen oder Maßnahmen in der Nähe eines aktiven Nestes auf, ohne Sicherheitsabstand und Schutz. Verwechseln Sie die invasive Asiatische Hornisse nicht mit der besonders geschützten heimischen Hornisse – deren Fang ist verboten. Bei bekannter Insektengift-Allergie kann jeder Stich gefährlich werden; rufen Sie im Ernstfall den Notruf 112.
Die kurze Antwort
Pauschal sind Fallen gegen die Asiatische Hornisse nicht empfehlenswert. Der Grund ist einfach: Die allermeisten handelsüblichen oder selbstgebauten Fallen sind unselektiv. Sie fangen wahllos Insekten – und damit überwiegend heimische, oft ohnehin bedrohte Arten. Der Effekt auf die Hornissenpopulation bleibt dabei gering, weil das eigentliche Problem, das Nest, weiterbesteht.
Man muss sich die Biologie der Art vergegenwärtigen, um das zu verstehen: Ein einziges reifes Nest kann im Lauf einer Saison hunderte Arbeiterinnen hervorbringen und gegen Ende des Jahres zahlreiche Jungköniginnen entlassen. Wer am Gartenrand einige Dutzend jagende Arbeiterinnen wegfängt, greift also nur einen winzigen, jederzeit nachwachsenden Bruchteil der Kolonie ab. Das Volk produziert laufend Nachschub, solange das Nest steht. Eine Falle bekämpft damit bestenfalls das Symptom, während die Quelle unberührt bleibt.
Hinzu kommt ein oft übersehener Nebeneffekt: Ein süßer Lockstoff im Garten kann zusätzliche Hornissen aus der Umgebung anziehen und die Aktivität an dieser Stelle sogar erhöhen, statt sie zu senken. Für den geringen und unsicheren Nutzen zahlt man mit einem hohen ökologischen Preis. Genau dieses Missverhältnis ist der Kern der Kritik, den die folgenden Abschnitte im Detail beleuchten.
Warum unselektive Fallen schaden
Um zu verstehen, warum der Beifang so hoch ausfällt, hilft ein Blick auf die Funktionsweise: Klassische Köderfallen arbeiten mit einer gärenden, süßen Flüssigkeit – häufig eine Mischung aus Bier, Wein, Zucker und Sirup. Deren intensiver Duft breitet sich weit aus und wirkt wie ein Signal für nahezu alle Insekten, die auf Zucker als Nahrungsquelle angewiesen sind. Der Lockstoff spricht damit gerade nicht gezielt die Hornisse an, sondern zieht wahllos an, was sich in Reichweite befindet. Die Tiere ertrinken in der Flüssigkeit oder verenden im Fangbehälter – ein Entkommen gibt es bei der offenen Bauart nicht.
So lockt eine offene Köderfalle nicht nur Hornissen an, sondern ein breites Spektrum an Insekten:
Typischer Beifang unselektiver Fallen
- Honigbienen und Wildbienen
- Heimische Wespen und die geschützte europäische Hornisse
- Schwebfliegen, wichtige Bestäuber und Blattlausjäger
- Schmetterlinge und Nachtfalter
- Käfer und andere Nützlinge
Vor dem Hintergrund des vielfach dokumentierten Rückgangs der Fluginsekten in Deutschland wiegt dieser Beifang besonders schwer. Wie breit er ausfällt, zeigt eine Studie der Universität Oviedo: In Fallen gegen die Asiatische Hornisse in Nordspanien landeten über ein Jahr 74 andere Insektenarten, überwiegend Fliegen, Hautflügler und Schmetterlinge.
Besonders bitter ist die Rolle der Honigbiene dabei. Fallen werden häufig gerade zum vermeintlichen Schutz von Bienenvölkern aufgestellt – doch die süßen Lockstoffe ziehen die Bienen selbst an, sodass die Falle am Ende genau die Tiere tötet, die sie schützen soll. Ähnlich verhält es sich mit Schwebfliegen, die als Bestäuber und natürliche Blattlausjäger einen doppelten Nutzen im Garten stiften, sowie mit vielen bestäubenden Wildbienen. Auch die heimische Europäische Hornisse, die unter besonderem Schutz steht und für den Menschen weit weniger problematisch ist, landet regelmäßig im Fangbehälter. Wie sich die Arten unterscheiden lassen, zeigt der Ratgeber Hornissenarten sicher erkennen.
Unter dem Strich steht ein klares Missverhältnis: Dem geringen und unsicheren Effekt auf die Hornissenpopulation steht ein hoher, gut belegbarer Schaden an der heimischen Insektenwelt gegenüber. Der ökologische Preis übersteigt den möglichen Nutzen also deutlich.
Was der Naturschutz empfiehlt
Naturschutzverbände wie der NABU sprechen sich gegen den flächigen, unkontrollierten Falleneinsatz aus: Er schadet der heimischen Insektenwelt, ohne die Ausbreitung der Hornisse spürbar zu bremsen. In Baden-Württemberg, wo die Art früh angekommen ist, sind die Behörden noch deutlicher. Das Regierungspräsidium Tübingen schreibt in seiner Handlungsempfehlung, es gebe keine selektiven Fallen, die unteren Naturschutzbehörden erteilten keine Sondergenehmigungen, und der Einsatz der Fallen sei rechtswidrig – gestützt auf §§ 39 und 44 BNatSchG und eine Stellungnahme des Landesverbands Badischer Imker.
Diese Haltung deckt sich mit dem behördlichen Vorgehen. Die Asiatische Hornisse steht auf der Unionsliste der invasiven gebietsfremden Arten, deren Management EU-weit geregelt ist. Im Zentrum steht dabei nicht das breite Fangen einzelner Tiere, sondern das frühzeitige Aufspüren und die fachgerechte Entfernung von Nestern durch geschulte Kräfte. Der Weg dorthin führt über Monitoring und Meldung: Wer ein Tier oder ein Nest entdeckt, meldet den Fund an die zuständige Naturschutzbehörde oder über die etablierten Meldeportale. Jede belastbare Meldung hilft, die Ausbreitung nachzuvollziehen und Nester rechtzeitig zu lokalisieren.
Ein weiterer Punkt spricht gegen eigenmächtiges Fallenstellen: Da unselektive Fallen zwangsläufig auch besonders geschützte heimische Arten töten, kann ihr Einsatz sogar rechtlich problematisch sein. Wie Sie einen Fund korrekt melden und was danach passiert, beschreibt der Ratgeber Asiatische Hornisse melden und Nest entfernen lassen.
„Selektive“ Fallen – was Versuche zeigen
Hersteller bieten Fallen an, die den Beifang durch definierte Ein- und Ausschlupföffnungen verringern sollen: Die große Hornisse soll hinein-, kleinere Insekten sollen wieder hinausgelangen. Die Landesanstalt für Bienenkunde hat zwei solche Modelle im Herbst 2024 und im Frühjahr 2025 im Freiland geprüft. Ergebnis: Beide wirkten nicht selektiv. Sie fingen Honigbienen und Wespen, Fliegen, Schmetterlinge und Käfer verendeten darin, und in einer Falle saß auch die besonders geschützte Europäische Hornisse.
Der Bericht zieht daraus eine klare Konsequenz: Ein Fang geschützter Nicht-Zielarten lässt sich nicht ausschließen, der Einsatz dieser Fallen ist damit naturschutzrechtlich nicht zulässig. Andere als selektiv beworbene Modelle sollten erst in einem genehmigten Freilandversuch geprüft werden. Für private Gärten und Bienenstände heißt das: Auch eine „selektive“ Falle ist keine erlaubte Abkürzung.
Unselektive vs. selektive Falle
| Kriterium | Unselektive Köderfalle | Selektive Falle |
|---|---|---|
| Beifang | sehr hoch, viele Nützlinge | im Versuch weiterhin Bienen, Wespen, Europäische Hornisse |
| Wirkung auf Hornisse | gering | gering, Nest bleibt bestehen |
| Rechtslage (BW) | unzulässig | laut Versuchsbericht nicht zulässig, keine Sondergenehmigung |
| Naturschutz-Bewertung | abgelehnt | abgelehnt, solange Selektivität nicht belegt |
Wer an einem Bienenstand wissen will, ob Asiatische Hornissen jagen, braucht dafür keine Falle. Die Tiere fliegen den Stand sichtbar an und stehen jagend vor dem Flugloch; ein Fernglas und ein Belegfoto genügen für die Meldung.
Mit dem Fernglas verfolgen Sie auch die Abflugrichtung beladener Arbeiterinnen – genau diese Peilung brauchen die Fachleute, um das Nest zu finden.
Königinnenfang im Frühjahr – umstritten
Immer wieder wird der gezielte Fang von Jungköniginnen im Frühjahr diskutiert, um die Gründung neuer Völker zu verhindern. Die Idee klingt bestechend – wer eine Königin fängt, bevor sie ein Nest gründet, scheint eine ganze künftige Kolonie auszuschalten. In der Praxis ist dieser Ansatz aber umstritten und gilt vielen Fachleuten sogar als kontraproduktiv.
Dafür gibt es zwei gewichtige Gründe. Erstens ist der Effekt auf die Population nicht belegt: Von den vielen Gründerköniginnen überlebt ohnehin nur ein kleiner Teil, denn Witterung, Nahrungsmangel und Konkurrenz sorgen für hohe natürliche Verluste. Fängt man einen Teil weg, können die übrigen Königinnen die frei werdenden Nistplätze und Ressourcen ausgleichen. Die Landesanstalt für Bienenkunde hält den Frühjahrsfang zwar grundsätzlich für denkbar – aber nur mit Fallen, die nachweislich ausschließlich die Asiatische Hornisse fangen, und solche gibt es bislang nicht.
Zweitens ist gerade im Frühjahr der Beifang besonders folgenreich. Zu dieser Zeit sind die Königinnen heimischer Wespen, Hummeln und Hornissen unterwegs, um eigene Völker zu gründen. Jede von ihnen, die in einer Falle verendet, nimmt ein komplettes potenzielles Volk mit sich – bei Hummeln sind das ökologisch besonders wertvolle Bestäuber. Der Frühjahrsfang trifft damit ausgerechnet die Arten hart, die man schützen möchte, und bringt für die Bekämpfung der Asiatischen Hornisse wenig. Fachleute raten deshalb zur Zurückhaltung und verweisen erneut auf die Nestentfernung als die zielgerichtetere Methode.
Bessere Alternativen
Statt Energie in Fallen zu investieren, wirken diese Maßnahmen nachweislich besser:
Was wirklich hilft
- ✓ Nester finden und melden
Eine entfernte Kolonie schaltet eine ganze Jagdquelle aus
- ✓ Schutz am Bienenstand
Fluglochverengung und Schutzgitter stärken die Verteidigung
- ✓ Starke Völker pflegen
Gesunde Völker stecken Jagddruck deutlich besser weg
- ✓ Aufklärung im Umfeld
Je mehr Menschen die Art erkennen, desto mehr Nester werden gemeldet
Der Reihe nach betrachtet zeigen diese Maßnahmen, warum sie der Falle überlegen sind. Monitoring und Meldung stehen am Anfang: Beobachten Sie an einer Nahrungsquelle wie einem Bienenstand oder blühenden Efeu die Flugrichtung abfliegender Hornissen, lässt sich die ungefähre Richtung des Nestes eingrenzen – Fachleute nutzen diese Peilung, um versteckte Nester aufzuspüren. Jeder gesicherte Fund gehört gemeldet, denn nur so können die Behörden früh reagieren.
Die eigentliche Wirkung entfaltet die fachgerechte Nestentfernung. Nester der Asiatischen Hornisse sitzen oft hoch in Baumkronen oder an schwer zugänglichen Stellen und dürfen keinesfalls in Eigenregie angegangen werden – gestörte Völker verteidigen sich massiv. Diese Arbeit übernehmen geschulte Kräfte wie Feuerwehr, ausgebildete Schädlingsbekämpfer oder eigens qualifizierte Personen, die das Nest samt Brut sicher entnehmen. Eine einzige entfernte Kolonie schaltet dauerhaft eine ganze Jagdquelle aus und bewirkt damit mehr als jede noch so fleißig geleerte Falle.
Am Bienenstand selbst hilft schließlich der direkte Fluglochschutz. Den detaillierten Schutz der Bienenvölker – von der Fluglochverengung über Muschelfänger bis zur Schutzharfe – behandelt ausführlich der Ratgeber Asiatische Hornisse und Bienen. Eine einfache Fluglochverengung, die den Bienen die Verteidigung ihres Eingangs erleichtert, ist dabei oft wirkungsvoller als jede Falle – und sie richtet keinen Schaden an anderen Insekten an.
Fazit
Fallen sind kein geeignetes Mittel im Kampf gegen die Asiatische Hornisse. Unselektive Modelle schaden der heimischen Insektenwelt weit mehr, als sie der Hornisse schaden, und auch die als selektiv beworbenen Modelle fangen im Versuch geschützte Arten und ersetzen nicht die eigentlich wirksame Maßnahme: das Auffinden, Melden und fachgerechte Entfernen von Nestern in Kombination mit gezieltem Schutz der Bienenvölker. Auch der oft empfohlene Königinnenfang im Frühjahr hält einer sachlichen Prüfung nicht stand.
Auch als selektiv beworbene Fallen fingen im Versuch geschützte heimische Arten; ihr Einsatz ist nach dem Bericht der Landesanstalt für Bienenkunde nicht zulässig. Energie und Aufmerksamkeit sind deshalb besser in Beobachtung, Meldung und Fluglochschutz investiert. Wer wirklich helfen möchte, lernt die Art sicher zu erkennen und meldet jeden Fund an die zuständige Stelle – das ist der wirkungsvollste Beitrag, den Einzelne leisten können.
Häufige Fragen
Sind Fallen gegen die Asiatische Hornisse sinnvoll?
Pauschal nein. Unselektive Fallen fangen überwiegend heimische Insekten wie Wespen, Bienen und Schmetterlinge und tragen kaum zur Reduktion der Hornissen bei. Naturschutzverbände raten von flächigem Fallenstellen ab. Sinnvoller sind Melden und Entfernen von Nestern sowie gezielter Schutz am Bienenstand.
Was ist eine selektive Hornissenfalle?
So nennen Hersteller Fallen, aus denen kleine Insekten durch Auslassöffnungen wieder entkommen sollen. In Freilandversuchen der Landesanstalt für Bienenkunde in Baden-Württemberg 2024 und 2025 hielten zwei solche Modelle das nicht ein: Sie fingen Honigbienen, Wespen und die besonders geschützte Europäische Hornisse. Ihr Einsatz ist nach dem Bericht naturschutzrechtlich nicht zulässig.
Warum schaden unselektive Fallen der Natur?
Sie töten wahllos heimische Insekten, die ohnehin unter Rückgang leiden – darunter Bienen, Wespen, Schwebfliegen und Schmetterlinge. Der ökologische Schaden überwiegt den geringen Effekt auf die Hornissenpopulation deutlich. Deshalb lehnen Naturschutzverbände den breiten Falleneinsatz ab.
Was hilft besser als eine Falle?
Am wirksamsten sind das frühe Erkennen und Melden von Nestern, deren fachgerechte Entfernung sowie Schutzvorrichtungen direkt am Bienenstand wie Fluglochverengungen oder Schutzgitter. Diese Maßnahmen setzen am eigentlichen Problem an, statt unkontrolliert Insekten zu fangen. Alle Produkte, die wir in unseren Ratgebern zu Asiatische Hornisse empfehlen, stehen gesammelt in der Produktübersicht.
Darf ich selbst eine Falle gegen die Asiatische Hornisse aufstellen?
In der Regel nein. Jede bisher geprüfte Falle fängt auch heimische Insekten, darunter die besonders geschützte Europäische Hornisse – deren Fang ist nach § 44 BNatSchG verboten, und für alle wild lebenden Tiere gilt zusätzlich § 39. Das Regierungspräsidium Tübingen stellt klar: Die unteren Naturschutzbehörden erteilen keine Sondergenehmigungen, der Einsatz solcher Fallen ist rechtswidrig. Melden Sie Tiere und Nester stattdessen über das Meldeportal Ihres Landes.
Wie viel Beifang fangen unselektive Fallen wirklich?
Sehr viel. Eine Studie aus Nordspanien fand in Fallen gegen die Asiatische Hornisse über ein Jahr 74 andere Insektenarten, vor allem Fliegen, Hautflügler und Schmetterlinge. Auch die als selektiv beworbenen Modelle fingen in den baden-württembergischen Versuchen Honigbienen, Wespen und Europäische Hornissen.
Warum ist der Königinnenfang im Frühjahr umstritten?
Weil er zwei Probleme hat: Der Nutzen für die Populationskontrolle ist wissenschaftlich nicht belegt, weil natürliche Verluste unter den Gründerköniginnen ohnehin hoch sind und überlebende Königinnen frei werdende Ressourcen einfach ausgleichen. Gleichzeitig fangen Frühjahrsfallen viele heimische Königinnen von Wespen, Hummeln und Hornissen. Mit jeder getöteten heimischen Königin geht ein ganzes potenzielles Volk verloren.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine fachliche Beratung. Der Umgang mit invasiven Arten und der Schutz heimischer Insekten unterliegen rechtlichen Vorgaben, die sich regional unterscheiden können. Wenden Sie sich im Zweifel an Ihre Naturschutzbehörde. Bei allergischen Reaktionen nach einem Stich rufen Sie sofort den Notruf 112.
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